Sister of the Stars – Rezension

INHALT:


»Manche Dinge vermisst man für immer.« Vor vier Jahren wurde Vianne von einer Sylphe gebissen. Im folgenden Dämonenfieber verlor sie all ihre Hexenkräfte. Um zu überleben, musste sie ihre Heimat und ihre große Liebe Ezra Tocqueville verlassen. Nun kehrt sie geheilt nach Frankreich zurück, das mittlerweile hinter einer riesigen Mauer liegt, die die Welt vor den Dämonen schützt. Vianne ist fest entschlossen, sich ihre Magie und Ezra zurückzuholen. Vorher muss sie jedoch den jetzigen Großmeister der Magier überzeugen, einen Pakt mit den Dämonen zu schließen. Aber Ezra hat seine eigenen Pläne und in diesen kommt Vianne nicht mehr vor … Ein magisches Abenteuer voller Gefahren und Romantik in einer Welt, in der Legenden Wirklichkeit geworden sind.

MEINUNG:

Ich habe sehr schwer in das Buch hinein gefunden, was jedoch nicht am Schreibstil der Autorin lag, denn den fand ich flüssig, detailliert und recht schön. Für mich war die Handlung von Anfang an sehr verständlich, auch wenn man mitten ins Geschehen hinein geworfen wird. Allerdings hatte ich so manch ein Problem mit den Protagonisten. Ezra selbst hat mich von Anfang an aufgeregt, obwohl nicht sehr viel von ihm verraten wird, empfand ich ihn von Beginn an als schwach und platt. Die drei Hexenschwestern im Konzept sind sehr süß ausgearbeitet worden. Zu Vi’s Schwestern hat mir jedoch irgendwie der Anschluss gefehlt und ich hätte mir mehr Rückblenden und Erinnerungen zu ihnen gewünscht, denn dann wäre das Buch auch meiner Meinung dem Titel gerecht geworden. Ich wollte mehr über die Hexen erfahren. Genau deswegen habe ich ja zu diesem Titel gegriffen und am Ende lief ein Mädchen gefühlt das ganze Buch einem Jungen hinterher, der sich wie ein Fenchen im Wind verhalten hat. Gefühlt drehte sich alles um Ezra, um ihre Erinnerungen, um ihre Schwärmerei, um ihre Trauer und um ihre Wut. Vi zeigte starke und kämpferische Charakterzüge, doch die Schwärmerei und die daraus folgenden Fehler machten sie sehr schwach in meinen Augen. Das ganze erste Buch lässt sich viel Zeit und die Vorbereitung wird wie ein Kaugummi in die Länge gezogen. Ich mochte das Buch von Aufbau her, aber die Umsetzung hat mir nicht zugesagt, leider hat es mich nicht zu 100 Prozent abgeholt. Dort fehlte mir das magische, der Funke wollte nicht über springen. Ich wollte es so gerne spannend finden aber 50 Prozent des Buches plätschert es vor sich hin. Ehrlich gesagt war ich kurz davor das Buch dann abzubrechen. Letzten Endes habe ich es doch durch gelesen und wegen dem Cliffhänger am Ende auch das zweite Buch in Angriff genommen, da ich es bereits ausgeliehen hatte. Komischerweise war das zweite Buch im Vergleich zum ersten Band dann echt spannend!

FAZIT:


Kann ich dieses Buch guten Gewissens weiter empfehlen? Hm, schwierig. Das Durchhalten bis zum zweiten Band lohnt sich auf jedenfall. Im zweiten Band gehts dann nämlich richtig ab. Damit will ich wohl Folgendes sagen: Ich kann den ersten Band nicht wirklich weiterempfehlen, jedoch lohnt sich das Durchhalten meiner Meinung nach. Man bricht ja oft genug keine Bücher ab in der Hoffnung, dass sie dann doch gut noch gut sind und genau das wird im zweiten Band deutlich besser.

Eure Julia

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