Achte auf dein körperliches Wohl

Für den einen ist der Körper ein Tempel, für den anderen ein Rummelplatz. Aber so richtig verstanden hat es bis jetzt noch niemand, wie man zufriedener und glücklicher mit sich selbst ist.

Jeder von uns hat einen inneren Schweinehund den er erstmal überwinden muss. Sei es der, zu dem man das Nein für die Schokolade im Regal sagen muss, der, der ständig Alles auf morgen verschiebt oder der, der die unmöglichsten Ausreden dazu nutzt keinen Sport zu machen und auch ein wenig mehr auf die Ernährung zu achten.

Dieser Schweinehund ist nichts Anderes als unser dummes Gehirn, welches gerade Bock auf Schokolade oder den Konsum von Drogen wie Alkohol oder auch das Rauchen befürwortet und oftmals den Rausch und das kurze, gute Gefühl kaum erwarten kann. Dem Gehirn sind die nachhaltigen Folgen nicht sichtbar. Und im Nachhinein hört sich der Ein oder Andere selbst reden, wo es dann heißt: „Ich wünschte ich könnte in die Vergangenheit reisen und mich selbst aufhalten.“ Meistens dann, wenn es zu spät ist.

Man könnte dieses Fass ohne Boden noch endlos ausweiten. Man könnte hunderte von Ratschlägen aufschreiben wie man mit schlechten Gewohnheiten aufhört, die meistens am Ende nichts bringen, solange es nicht „klick“ im Gehirn macht. Eigentlich ist der beste Tipp den ich persönlich mitgeben kann schlauer als das eigene Gehirn zu sein und zu lernen es gekonnt auszutricksen, jedoch würde das nicht zum Eintrag passen.

Wie wäre es also, wenn wir zumindest dem entgegenwirken und uns ein paar neue Gewohnheiten erschaffen, die auf eine lange Sicht viele, große Vorteile mit sich bringen?

Wir bewegen uns oft von der einen Extreme in die Andere. Entweder Tempel oder Rummelplatz. Entweder die berühmten Instagram Fitness Models denen man nacheifert, weil sie einem vorleben wie toll es ist so gesund zu leben oder die RTL Bauern über die man lacht und sich ein Stückchen besser dadurch fühlt, wenn man sich während der Show ein Kilogramm Chips in sich hineinfuttert. Ein normales Mittelfeld gibt es kaum, weil wir auch irgendwo das Ebenbild dessen sind, was man uns vorlebt.

Doch was wäre, wenn wir in kleinen Schritten dafür sorgen, dass wir uns täglich einfach nur gut und normal fühlen? Wie wäre es mit ein paar schönen Gewohnheiten? 

Hier habe ich ein paar Vorschläge, die natürlich erweitert, verändert oder gestrichen werden können. Das sind die Sachen, die ich selbst für mich angefangen habe zu verändern und nach einiger Zeit habe ich sehr positive Erfahrungen damit machen können.

  1. Verbanne diesen blöden Snooze Button! Es gibt nämlich nichts Schlimmeres als den Körper, der gerade aufwacht schon vorab so zu stressen. Nach dem harten Aufwecken nochmal in den Halbschlaf zu fallen, kann sich negativ auf den ganzen Tag auswirken. Es fühlt sich vielleicht im ersten Augenblick gut an, weil das Gehirn sich mit „noch 5 Minuten“ belohnt, aber dann werden wir wieder geweckt, wieder ein kurzer Stress Moment und das Gehirn wirkt verwirrt. Aufwachen und wieder Einschlafen ist kein Schalter. Es ist ein Prozess den wir durchlaufen. Nicht selten fühlt man sich beim zweiten Aufwachen noch schlimmer als davor. Deswegen gilt hier: Gehirn austricksen und gar nicht erst auf die „Belohnung“ mit dem Snooze eingehen!
  2. Nimm dir 5 Minuten Zeit für dich selbst in deinem Bett. Und nein damit meine ich nicht das Eine ihr kleinen Perversen, denn das wirkt sogar alles Andere als arbeitsfördernd für den Tag! Nimm dir Zeit um einen klaren Kopf zu bekommen, dich auf den Tag vorzubereiten, deine Gedanken zu ordnen, nimm das Gefühl wahr mit dem du aufwachst und reflektiere es für dich selbst. Schreib es eventuell auf und mach dir einen Plan wie du den Tag angehen willst.
  3. Lass dich nicht von anderen Medien ablenken. Sauge nicht in der ersten Stunde des Aufwachens den Tag des Anderen auf. In jedem von uns steckt ein kleiner Stalker, der am Liebsten den Tag damit beginnt in den Medien zu forschen was es Neues auf dieser Welt gibt und was sie zu sagen hat. Wir beginnen deswegen oftmals schon damit nicht unser eigenes Leben zu leben, sondern das eines Anderen. Das beeinflusst dann auch unsere Stimmung und unseren Tatendrang. Während Andere einem das Traumleben schlechthin vorleben, kommen wir selbst nicht in die Puschen. Den Alltag also ganz ohne Beeinflussung des Anderen zu starten, ist ein sehr nachvollziehbarer Grund sich erstmal voll und ganz von den Medien für die ersten Momente am Tag fern zu bleiben.
  4. Ein Glas mit Zitrone am Morgen, vertreibt nicht nur Kummer und Sorgen! Statt Kaffee, der uns in Wahrheit bei unserem natürlichem Aufwachprozess eher aufhält und dem entgegen wirkt, sollte man sich morgens einfach ein Glas Wasser mit einer halben, frisch ausgepressten Zitrone gönnen! Das sorgt für eine gute Verdauung, fördert den Stoffwechsel und eure Leber wird euch sehr dankbar dafür sein. Ein Glas Wasser mit Zitrone wirkt feuchtigkeitsspendend, anders wie Kaffee, der dehydriert. Zitronenwasser dagegen ist basisch, hilft beim Abnehmen, hemmt Entzündungen, reinigt die Nieren, schützt die Gelenke, heilt die Schleimhäute u.v.m.
  5. Trinke viel Wasser! Am Besten welches mit Raumtemperatur, so dass dein Körper keine unnötigen Energien darauf verschwenden muss es erstmal aufzuwärmen. Man darf einfach nicht vergessen, dass Hydration der Schlüssel zur Gesundheit und Vitalität ist. Wasser ist Leben! Es reinigt den Körper und hält ihn fit. Immerhin bestehen wir aus 75% Wasser. Und wenn einem das normale Wasser zu langweilig wird, kann es gern mit frischem Obst oder auch Minze vermischen.
  6. Schalte ab oder schalte ein! Schalt ab und nutz 15 Minten dazu etwas Yoga zu machen und dich ein wenig zu stretchen. Glaub mir, schon nach kurzer Zeit wird dein Körpergefühl ganz anders sein und du bist fitter für den Tag. Oder schalt ein wenig Musik ein und tanze, während du Zähne putzt, während du dich vorbereitest oder einfach nur dann, wenn dich ein schlechtes Gefühl verfolgt. Tanzen macht glücklich und hält einen genauso fit! Vollziehe einfach ein paar Übungen für deinen Körper, um nachhaltig einen glücklichen Geist zu haben.
  7. Weniger Zucker! Zucker ist der Grund für unsere Stimmungsschwankungen. Zucker ist der Grund für viel Übel und das Schlimmste ist: er ist fast überall und man kann ihm nicht entkommen! Doch wenn man sich genauer die ganzen negativen Folgen von Zucker vor Augen hält und wie viel wir tagtäglich davon konsumieren, wird einem sehr schnell klar, wie ungesund das für einen auf Dauer ist. Deswegen sollte man sich langsam hocharbeiten und zumindest fürs Erste auf Süßgetränke verzichten und das Ganze nach und nach steigern, ohne dem Gehirn einen Schock zu verpassen, denn so dumm es ist, es macht uns süchtig danach.
  8. Lavendel! Einfach etwas Lavendel auf die Schläfen reiben oder es als Duft im Raum mit Hilfe eines Difussers oder dem altmodischem Kerzenlicht verteilen. Auch ein sinnliches Bad mit Lavendel bewirkt Wunder. Lavendel wirkt beruhigend und entspannend. Ein fantastisches Gefühl, vor Allem nach dem Feierabend!
  9. Spaziergang und Sonne! Eines der low-key Übungen, die jeder machen kann, ganz kostenlos! Die Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele gut. Man bekommt seinen Kopf frei und tankt mit viel Sonne auch genug Vitamin D, welches genauso wichtig für unsere Gesundheit und Vitalität ist. Beides hilft auch sehr gut gegen depressive Stimmungen oder ein unausgeglichenes Gemüt.
  10. Genug Schlaf! Der Körper braucht mindestens 7 Stunden Schlaf am Tag, um sich richtig zu erholen. Ein Erwachsener sollte 7 – 8 Stunden schlafen. Schlafentzug beeinflusst unsere Stimmung, unsere Konzentration, unser Gedächtnis, unser Immunsystem, unser Urteilsvermögen und fördert Depression und Gewichtszunahme. Einfach mal ne halbe Stunde früher ins Bett!

Ausgeweitet sind es jetzt 10 Punkte, die jedes Kind in seinen Alltag als neue Gewohnheit mit einplanen könnte. Aber wem das zu doof zum Lesen ist, hier eine kleine Zusammenfassung.

Zusammenfassung:

  • mindestens 7 Stunden Schlaf
  • viel Wasser am Tag ( Wasser ist Leben!)
  • mehr Bewegung ( Spaziergang, Tanz, Yoga )
  • weniger Zucker
  • Glas mit Zitrone am Morgen
  • weg mit dem „Snooze Button“ 
  • 5 Minuten im Bett zum Aufwachen
  • Entspannte Gerüche ( z.B. Lavendel )
  • kein Instagram, FB &co. nach dem Aufwachen

Ansonsten, stay positive light!

 

Eure Julia

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