
INHALT:
Risse überziehen die Welt der Archen. Einer jagt den nächsten, die Abgründe werden immer größer. Babel, Pol, Anima – keine der Archen bleibt verschont. Die Bewohner müssen ungläubig mitansehen, wie ihre Welt nach und nach auseinanderbricht. Um die unwiederbringliche Zerstörung der Archen zu stoppen, muss so schnell wie möglich der Schuldige gefunden werden. Muss »der Andere« gefunden werden. Aber wie? Wo doch niemand auch nur weiß, wie er aussieht?
Ophelia und Thorn sind so vereint wie nie. Zusammen begeben sie sich auf unbekannte Wege, wo sie die Echos der Vergangenheit und der Gegenwart zum Schlüssel all der Rätsel führen werden. Das ungeheuerliche Finale der Saga der Spiegelreisenden.
MEINUNG:
Eine unglaubliche Reise geht zu Ende und wieder wurde ich in eine Welt hineingezogen, die mich unglaublich gefesselt hat. Seite für Seite wurde ich immer tiefer in diese Geschichte gezogen und habe beim lesen tatsächlich alles um mich herum vergessen. Die Geschichte ist in meinen Augen unglaublich spannend und es gibt soviele Wendungen mit denen ich so gar nicht gerechnet hatte. Die Auflösung des Ganzen ist dann aber so komplex gewesen, das man wirklich genau und zum Teil auch zweimal lesen musste, um das große Ganze überhaupt zu verstehen. Doch auf der anderen Seite ist gerade dieses „anders sein“ der Geschichte, das besondere daran. Ich liebe es, wenn Autoren es schaffen einen vollends in die Welt eines Buches zu ziehen. Und genau das hat Cristelle Dabos mit ihrem so wundervollen Schreibstil erneut geschafft. Die Beschreibungen waren wahnsinnig phantasievoll, bildhaft und einfallsreich sowie auch sehr detailreich. Die Charaktere habe ich schon ab dem ersten Teil total in mein Herz geschlossen und auch im vierten Teil machen sie eine wirklich große Entwicklung durch. Besonders Ophelia war einfach eine tolle und starke Protagonistin und sie wächst auch in diesem Teil wieder wahnsinnig über sich hinaus. Durch die Kombination mit Thorn kommt auch die Liebesgeschichte nicht zu kurz und ich fand die Dynamik und Harmonie der beiden einfach extrem gut beschrieben. Auch die Nebencharaktere waren allesamt sehr detailreich ausgearbeitet und hatten vor allem alle ihre interessanten und ungewöhnlichen Eigenarten. Ich habe lange überlegt, wie ich das Ende finde. Einerseits war der Abschluss wirklich spannend und überraschend, andererseits fand ich aber auch, dass ein wenig zu viel offen gelassen wurde. Ich war am Ende des Buches wirklich fix und fertig und konnte lange nicht mehr aufhören zu weinen.
FAZIT:
Ich habe gelacht, geheult und geschluchzt, das hatte ich noch nie, es war mir ein solches Vergnügen diese Bücher aufzusaugen. Ich liebe diese Reihe, ich liebe die Idee, die Gedanken, das philosophische Thema, die Charaktere und diese Welt, die Christelle Dabos erschaffen hat. Der letzte Teil ist unglaublich episch und auch wenn es mir nicht gefällt, dass dieses Abenteuer zu Ende ist, weil ich noch viel mehr davon lesen möchte, so finde ich dennoch, dass es ein würdiger Abschluss der Reihe ist. Ich liebe die Spiegelreisende Saga einfach. Seit dem ersten Buch an war ich gefangen. Ich habe mich immer auf den nächsten Teil gefreut. Auch dieser leider nun letzte Teil war schockierend schön. Ich kann guten Gewissens sagen, dass diese Geschichte zu meinen liebsten im Fantasy Genre gehört und eine der phantasievollsten Reihen ist, die ich je gelesen habe. Gerade durch dieses Ende, welches Christelle Dabos geschaffen hat, bleibt mir die Geschichte von Ophelia und Thorn für immer im Gedächtnis.
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